Mehr Artenvielfalt für die Henri-Dunant-Siedlung!

Wie lässt sich Artenvielfalt in unseren Quartieren gezielt fördern? 

Dieser Frage widmete sich der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, bei seiner Beratung zur nachhaltigen Gestaltung der Henri-Dunant-Siedlung. Für das Treffen im Mai hatten sich NABU und GWH als Ziel gesetzt, konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Biodiversität in der Siedlung zu erarbeiten, die auf die Besonderheiten vor Ort abgestimmt sind.

Um Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten in der Siedlung zu erhalten und zu fördern, steht sowohl das Ansiedeln von neuen Pflanzen - also auch die richtige Pflege der schon vorhandenen - im Fokus. Der NABU empfiehlt dafür größere Wildblumenwiesen sowie die gezielte Pflanzung heimischer Hecken-, Stauden- und Baumarten. Auch Trockensteinmauern und Insektennisthilfen könnten künftig das Bild der Siedlung bereichern – und gleichzeitig wertvolle Lebensräume für Tiere schaffen.

Sofern möglich, sollten Entsiegelungen von asphaltierten Flächen sowie Fassaden- oder Dachbegrünungen in Angriff genommen werden. Der NABU betont, dass es wichtig ist, nur Pflanzenarten zu verwenden, die heimisch sind und Tieren als Lebensraum, Unterschlupf oder Futter dienen. Auch denkbar sind eingebürgerte Arten, die sich gut in das bestehende Ökosystem einfügen.

Mehrjährige, artenreiche Blühflächen mit regionalem Saatgut, die gezielte Nachpflanzung von klimaresilienten Baumarten oder das Möglichmachen von Lebensräumen für Igel, Insekten und Amphibien z. B. durch Gehölzinseln sind nur einige Beispiele für eine mögliche Umsetzung und mehr Artenvielfalt in der Dunant-Siedlung, die wir im Laufe des kommenden Jahres 2026 in die Umsetzung bringen möchten. 

Alle, die mehr über diese Themen erfahren möchten, sind herzlich eingeladen, am 15. August 2025 um 15 Uhr bei unserem Infostand auf dem Stadtteilmarkt „Sossenheim kann nachhaltig“ am Kirchberg vorbeizuschauen. Wir freuen uns auf interessante Gespräche und den Austausch mit Ihnen!